Montag, 18. Oktober 2010

Mineralölkonzerne verweigern Betankung iranischer Flugzeuge

Die Mineralölkonzerne British Petroleum,  die britische Tochter der kuwaitischen Q8 Oil und Royal Dutch Shell haben angekündigt, über die bestehenden Sanktionen hinaus die Betankung der Flugzeuge der iranischen nationalen Fluggesellschaft Iran Airlines auszusetzen. Dem Bericht in the Washington Post zufolge wird Iran Air u. a. Amsterdam, London und Stockholm nicht mehr nachtanken können. Solange die bestehenden Verträge mit dem französischen Konzern Total und dem österreichischen ÖMV gelten, wird die Iran Air zunächst auf deutsche und österreichische Flughäfen ausweichen und bestehende Flugrouten ändern bzw verlängern müssen. Der iranische Wirtschaftsminister Shamseddin Hosseini erklärte dazu: "es ist möglich, dass Sanktionen einige Beschränkungen in bestimmten Bereichen verursacht haben, doch sie werden die internationalen Organisationen nicht davon abhalten, weiter mit dem Iran im technsichen und administrativen Bereich zusammen zu arbeiten." Der iranische Präsident erklärte nach seiner Rückkehr aus dem Libanon, dass die USA eines Tages um "Entschuldigung flehen und um die Wiederaufnahme von diplomatischen Beziehungen [mit dem Iran] betteln" würden.

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