Samstag, 30. Oktober 2010

Nach Verkehsunfall: Araber greifen Rettungssanitäter an

Auf der Schnellstrasse Nr. 65 nahe Wadi Ara, eines israelisch-arabischen Dorfes südlich von Haifa,  kam es zum Frontalzusammenstoss eines PKW mit einem Linienbus. Der PKW-Fahrer kam an der Stelle ums Leben, der Buss kippte um, 15 Fahrgäste wurden verletzt. Wie sich später herausstellte, war der PKW-Fahrer, dessen Führerschein abgelaufen war, unmittelbar vor dem Unfall auf der Flucht vor einer Polzeipatrouille gewesen, die ihn mit dem Handy am Ohr und unangeschnallt gesichtet hatte. Er zog es vor, eine Aufholjagd zu veranstalten. 
Im Grunde ein ganz üblicher Verkehrsunfall in Israel, wenn da die erschwerten Arbeitsbedingungen der Rettungskräfte nicht wären. Sobald die örtlichen Araber vom Unfall erfuhren und die Sirenen der Polizei und Rettungswagen hörten, begrüssten sie die "zionistischen" Verkehrspolizisten und Rettungsmediziner mit einem Steinhagel, berichtet Galej Zahal. Erst nachdem der Mob auseinandergetrieben werden konnte, konnten die Retter den Verletzten erste HIlfe leisten und in die örtlichen Krankenhäuser bringen, die Schnellstrasse war für mehrere Stunden gesperrt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen