Samstag, 6. November 2010

Al Qaida bekennt sich zu Anschlägen

Das Terrornetzwerk "Al Qaida auf der arabischen Halbinsel" hat sich zu den versuchten Anschlägen auf die Synagogen in Chicago bekannt, die durch per Post zugestellte Bomben hätten durchgeführt werden sollen, meldet Reuters. Den Anschlag auf die UPS-Frachtmaschine am 3. September 2010 unweit des Flughafens Dubai rechnet sich Al Qaida nun auch zu. Zur Frage, weshalb die Terrorgruppe sich dazu so lange nicht bekannt hatte, erklärten die Islamisten, dass "die Zeit dafür noch nicht reif" gewesen sei. Der Direktor der nationalen Luftfahrtbehörde der VAE Saif al-Suwaidi widerspricht dem und behauptet, keine Hinweise auf die Verbindungen der Terroristen zur Katastrophe zu haben. Man überprüfe jedoch weiter alle Versionen, fügte er hinzu. 

Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die Aussage britischer Ermittler nach dem Sprengstofffund an Bord einer am East Midlands Airport zwischengelandeten Maschine, die auf dem Flug aus dem Jemen in die USA war, dass, wäre es zur Explosion an Bord gekommen, man nie den Charakter des Sprengstoffs und die Urheber hätte bestimmen können. Die Ermittlungen zur abgestürzten UPS-Maschine sind im Lichte der neuen Erkenntnisse wieder aufgerollt worden. Als Hauptverantwortlicher für die Taten und "Mastermind" der neuen Art der Sprengstoffanschläge  wird der, vermutlich, im Jemen lebende Ibrahim Hassan Al Asiri gesucht, der die Liste der meistgesuchten Terroristen auf der arabsichen Halbinsel anführt. [Foto: Sprengstofffund am East Midlands Airport, im Drucker versteckt, Reuters ]

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