Dienstag, 2. November 2010

Juden in Deutschland heute - Juden aus Deutschland morgen

Die Geschichte von Arye Sharuz Shalicar ist eine Miniaturansicht der Zukunft des jüdischen Lebens in Deutschland. In einem Land, dessen infantil-kurzsichtiger Präsident den Islam zum Kulturbestandteil erklärt, die faschistoiden Systemmedien sich in der politisch korrekten Israelhetze ergehen und die grosse schweigende Mehrheit orientierungslos ist, hat es ein Jude, wenn er Jude sein will, nicht leicht. Man läuft die Gefahr, zwischen den Dhimmi-Syndromleidenden einerseits und Islamfaschisten andererseits zerriben zu werden. So erging es Arye.
Seine Familie kam aus dem Iran. Er wuchs in Berlin auf. Er interessierte sich überhaupt nicht für seine Herkunft. Auch regelmäßige Besuche bei Verwandten in Israel änderten daran nichts. Nach dem Umzug in den von muslimischen Zuwanderern geprägten Berliner Stadtteil Wedding änderte sich jedoch alles. Hass auf Israel und die Juden ist an der Tagesordnung. An den Häuserwänden stehen entsprechende Parolen. Als sich herausstellt, dass Arye Jude ist, wird er zur Zielscheibe dieses Hasses. Da ist er 15 Jahre alt.
Mithilfe eines befreundeten muslimischarabischen Kurden gelingt es ihm, sich in der Welt der Jugendgangs »hochzuarbeiten«. Nur mühsam kann er sich aus dieser Welt wieder lösen. Er beginnt, sich mit seiner jüdischen Herkunft auseinanderzusetzen. Er erfährt von seinen Eltern, welchen Verfolgungen die Juden im Iran ausgesetzt waren, wo »ein nasser Hund« besser war »als ein trockener Jude«. Das Gefühl der Nichtzugehörigkeit wächst. Schließlich wandert Arye nach Israel aus, wo er ein anderes Leben führen will: ein Leben der Zugehörigkeit, ein Leben ohne schiefe Blicke, ein Leben als Jude. Nach seiner Einwanderung in Israel arbeitete er zunächst u.a. für die Jewish Agency for Israel, seit kurzem ist er einer von vier Sprechern der israelischen Armee (IDF). Seine Erfahrungen als Jude in Deutschland schildert Arye  in seinem Buch "Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude". [Buchbesprechung auf haolam.de]

1 Kommentar:

  1. shalom ,es ist erschütternd wie der
    judenhass in deutschland,vor allen in den islamischen ortsteilen ,ständig grösser wird. in einem anderem forum habe ich geschrieben <<das die araber
    und Pal hitler nach dem 2. weltkrieg
    geliebt haben weil er über 6 millionen
    juden vernichtet hat.1946-1948 u. spä
    ter haben die pal einziel gehabt<<so
    viele juden wie möglich zu ermorden.
    als zeitzeuge habe ich alles erlebt.
    für den satz <<hitler geliebt<<wurde ich gesperrt. ich habe das forum sofort verlassen.die wahrheit wollte man micht hören.andere urser können schreiben was sie wollen,ohne gesperrt zu werden.g-tt scütze israel.
    shalom karl<<die juden haben immer
    schuld.das sagten schon die nazis.<<

    AntwortenLöschen