Dienstag, 23. November 2010

Gambia bricht diplomatische Beziehungen mit Iran ab

Gambia hat allen iranischen Diplomaten und sonstigen Vertretern der islamischen Republik 48 Stunden gegeben, das Land zu verlassen. Das Aussenministerium des Landes hat erklaert, dass "alle Arten von Beziehungen [mit dem Iran] abgebrochen werden. [...] Alle gemeinsamen Projekte und Programme, die in Zusammenarbeit mit der islamischen Republik Iran verwirklicht wurden, sind ungueltig und werden beendet." Beobachter bringen diesen Schritt mit der Beschlagnahmung einer Waffenlieferung aus dem Iran in der nigerianischen Stadt Lagos, deren Adressat, laut Begleitpapieren, Gambia war. Die Regierung des Landes war ueber das unerwartete Geschenk offensichtlich wenig erfreut. Die tatsaechlichen Empfaenger der Waffen haetten die suedlibanesische Hisbollah und / oder die Hamas sein muessen.

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