Freitag, 12. November 2010

Irrfahrt der Hamas-Sympathisanten

Das unter maltesischer Flagge fahrende Schiff "Strofades IV" sollte der nächster "Blockadebrecher" sein, das Schiff war auf dem Weg von Libyen nach Gaza. Doch die Aktivisten an Bord mussten bald nach dem Auslaufen feststellen, dass der griechische Kapitän den Kurs geändert hat und das Schiff in Richtung Griechenland steuert. Wie CNN meldet, befinden sich an Bord 10 Hamas-Sympathisanten der Bewegung "Weg der Hoffnung", darunter sieben Briten, zwei Iren und ein Algerier, sowie libysche "Aktivisten". Nach den vorliegenden Informationen entbrannte an Bord ein Konflikt zwischen den Aktivisten, die das Schiff gefrachtet hatten, und der Besatzung, der ausserpolitischer Natur sein soll: man sei sich über die Vergütung der Schiffsbesatzung nicht einig geworden. Der Kapitän hindert die Aktivisten nicht daran, miteinander zu kommunizieren und per Handy Kontakt mit den Gleichgesinnten und Verwandten aufzunehmen. Wie die Irish Times meldet, beabsichtige der Kapitän, die Aktivisten auf einer der griechischen Inseln abzusetzen und den Immigrationsbehörden zu übergeben. Die Aussenministerien GBs und Irlands haben bereits mitgeteilt, "alles mögliche zur Beendigung der Krise zu unternehmen".

1 Kommentar:

  1. Ein griechischer Kapitän mit dem Herz auf dem richtigen Fleck. Sicher hat er sich an Zypern erinnert.

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