Sonntag, 14. November 2010

Jordanien verbietet Einfuhr von Gegenständen jüdischen Kultus

Die Regierung Jordaniens, des eigentlichen Palästinenserstaates, hat die Einfuhr von Gegenständen und Attributen der jüdischen Religionsausübung wie Kippot oder Tfilin verboten. Der Zoll wurde angewiesen, alle nach Jordanien einreisenden Juden auf das Vorhandensein dieser Gegenstände hin zu durchsuchen und sie ggfs. zu konfiszieren. Darüber berichtet die italiensche Zeitung Corriere della Sera. Die Neuregelung sei mit der prekären Sicherheitslage im Königreich verbunden. Touristen, denen die Zugehörigkeit zum Judentum eindeutig anzumerken ist, seien in ernster Gefahr, heisst es aus offiziellen jordanischen Quellen zur Begründung. Jordanien ist, in Friedenszeiten, ein beliebtes Ausflugsziel der Israelis, das "Kippa-Verbot " würde aber mit Sicherheit die wenigsten von ihnen betreffen.

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