Mittwoch, 3. November 2010

Zipis Wahlanalyse

In ihrer ersten Stellungnahme zum Wahlausgang in den USA erklärte die Kadima-Vorsitzende Zipi Livni: "Denkt wirklich jemand, dass ein schwacher US-Präsident  oder die schwachen USA gut für Israel sind? Das ist nicht nur Unsinn - das ist gefährlich für Israel." 
Zipi Livni hat dabei nicht berücksichtigt, dass bei der Frage, ob ein schwacher Präsident gut oder schlecht für Israel sei, es entscheidend darauf ankommt, ob er an sich ein "guter Präsident für Israel" ist. Nur ein geschwächter guter Präsident wäre für Israel "gefährlich" - ein geschwächter Barry Hussein Soetoro, Zögling rassistischer schwarzer Priester mit der islamistischen Sozialisation einer indonesischen "multireligiösen" Schule, heute das mächtige Dach des Gespenstes des Islamismus, das um die Welt geht - ist nicht schlecht für Israel. Schelcht fuer Israel ist sein hitorischer Waffenpakt mit dem saudischen Koenig ueber die Lieferung modernster US-Waffen im Wert von 60 Milliarden $. Denn das Atommprogramm des Iran wird frueher oder spaeter auf diese oder jene Weise geloest werden - und gegen wen sich die saudischen F 35 dann wenden werden, ist nicht schwer auszumachen.
Schlecht ist, dass die verschobenen Mehrheitsverhältnisse im Kongress seine Nahostpolitik nicht im Kern verändern werden. In Finanzfragen wird es der US-Praesident zwar noch schwieriger haben als zuvor, auf die Akteure in der Region steuernd Einfluss zu nehmen. In seiner internationalen Kampagnenfaehigkeit fuer die Schaffung eines PA-Staats und die Unterminierung der israelischen Souveraenitaet in Juda-Samaria duerfte er aber kaum beeintraechtigt sein. Ein Rückzug Husseins aus der Region und seine Hilfe durch Abwesenheit ist vorerst das Maximale, was man sich fuer die Stabilitaet in der Region erhoffen kann. [Foto: Livni]

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