Dienstag, 16. November 2010

Netanjahu: schriftliche Garantien vor Abstimmung

Eine schriftliche Zusicherung aller angebotenen "Stimuli" und "Zugeständnisse" der US-Regierung an Israel, über die wir ausführlich berichteten, muss dem israelischen Kabinett vorgelegt werden, eher es über den neuen Baustopp in Yesha abstimmt. Mit dieser Forderung wendet sich PM Netanjahu an den US-Präsidenten. Es stellt sich heraus, dass der "gewiefte und mit allen Wassern gewaschene Berufspolitiker" Netanjahu sich bislang auf die mündlichen Zusagen Husseins verlassen hatte - eine Lehrstunde zum Verständnis des hebräischen Begriffs vom "Freier". Nicht einmal die Denunzierung schriftlicher Zusagen des Amtsvorgängers Bush an Sharon über die grossen "Siedlungsblöcke" in Juda-Samaria durch Hussein und seine Mannschaft hat Netanjahu an der Vertrauenswürdigkeit des jetzigen US-Präsidenten zweifel lassen. Dies taten dann schliesslich seine Minister und Parteikollegen wie Silvan Schalom oder Mosche Yaalon. Die US-Regierung weigert sich jedoch bislang, die mündlichen Versprechen schriftlich zu fixieren. Deshalb wird auch die Abtimmung im israelsichen Kabinett solange vertagt, solange man nicht genau weiss, worüber man abstimmt.

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