Dienstag, 23. November 2010

Russland liefert Radare an Iran

Nach dem Bericht des geostrategischen Instituts Stratfor hat Russland auf Umwegen hochmoderne und leistungsstarke Radarsysteme an den Iran verkauft, die in die letzten Militaeruebungen eingebunden wurden. Der Deal erfolgte bereits nach der Verhaengung von UN-Sanktionen und selbst entgegen dem Erlass von Praesident Medwedew ueber die Zurueckhaltung von S-300-Antiraketensystemen und weiteren strategischen Waffen. Da das Geschaft nicht offen und direkt abgewickelt werden konnte, wurden die Radare offiziell an Weissrussland verkauft, dieses leitete die Radare weiter an Venezuela, und dieses lieferte sie ueber Abu-Dabi an die islamische Republik Iran. Die Einschaltung von Drittstaaten, deren Ruf durch derartige Aktivitaeten nicht weiter leiden kann, ist ein Standardvorgehen Russlands bei den Geschaeften mit Schurkenstaaten, auf die das Land aus fiscalischen Gruenden nicht verzichten will.

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