Mittwoch, 24. November 2010

Schwerer Unfall im Chemiewerk bei Haifa

Nach dem Austritt von hochgiftigem Gas in einem Chemiewerk bei Haifa, bei dem heute drei Beschaeftigte des Werks starben und sieben weitere mit schweren Rauchvergiftungen in Krankenhaeuser eingeliefert wurden, erklaerte der Handels- und Industrieminister Ben-Elieser im israelischen Rundfunk, dass die Chemiewerke im Industriegebiet von Golf von Haifa eine tickende "Atombombe" seien. Es ist nicht der erste und auch nicht der zweite schwere Unfall, der sich dort ereignet. Sein Ministerium habe Ermittlungen zum Unfall eingeleitet. Er fuegte hinzu, dass er die Schliessung von Fabriken verlangen werde, sollte sich herausstellen, dass sie eine Gefahr fuer die Bevoelkerung und die Sicherheit darstellen. Die Ermittler sollen klaeren, ob die fachliche Inkompetenz von Angestellten, eine technische Stoerung oder gar ein Gesetzesverstoss zum tragischen Unfall gefuehrt haben. Trotz der Schwere des Zwischenfalls habe es sich um ein "lokales Ereignis" gehandelt und die Bevoelkerung ausserhalb des Werks sei zu keinem Zeitpunkt gefaehrdet gewesen, fuegte er hinzu.

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