Montag, 1. November 2010

Wehrdienstverweigerung fuer Frauen wird erschwert

Die Legislativkommission der Knesset hat der Gesetzesinitiative des Abgeordneten Israel Hason [Kadima] ueber die Verschaerfung von Kriterien fuer Frauen, die den Wehrdienst aus religioesen Gruenden verweigern, zugestimmt. Nach der bisherigen Regelung reicht es aus, wenn eine Frau an den Einberufungspunkt einen Fax-Brief schickt, in dem bestaetigt wird, dass sie ein streng religioeses Leben fuehrt, dessen Erfordernissen der Armeedienst nicht genuege. Es ist offensichtlich, dass das jetzige laxe Verfahren missbrauchsanfaellig ist und die Wehrdiensverweigerung mit angeblicher religioeser Begruendung erleichtert. Laut dem neuen Verfahren werden die angehenden Models vom Schlage Bar Rafaeli einen mindestens zweijaehrigen Besuch der juedischen Religionsschule nachweisen muessen. Sollte die Knesset das Aenderungsgesetz Hasons annehmen, wird voraussichtlich eine neue buerokratische Struktur geschaffen werden muessen, die solche Freistellungsantraege pruefen wird.

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