Freitag, 17. Dezember 2010

Barbaren schänden Israels Heiligtum

Aussenwand um das Joschua-Grab, Arutz 7
Als sich gestern tausende jüdische Pilger vor der Grabstätte von Joschua Bin Nun im Dorf Timnat Heres, Samaria, zu einem Massengebet anlässlich des Fastentages Asara B’Tevet [10. des Monats Tevet] versammelten, fanden eine durch arabische Barbaren geschändete Heilige Stätte, berichtet Aurtz 7. Die Aussenwände der  Grabstätte wurden mit beleidigenden Graffiti beschmiert.
Joschua und Calev ben Yefuneh waren der Torah zufolge [Mosche's Viertes Buch] zwei der zwölf Gesandten, die Mosche mit einer Aufklärungsmission in das Land Knaan schickte, die nach ihrer Rückkehr ins Feldlager Israels das Land hochpriesen und, im Unterschied zu den anderen zehn, es Israels Stämmen zutrauten, das Land zu erobern. Weil die Söhne Israels auf die Verleumdung der zehn anderen Kundschafter hereinfielen verurteilte sie der Allmächtige zu 40 Jahren Wanderung in der Wüste, die dem Volk Israel sein Sklavenbewusstsein austreiben sollte. Joschua, der treue Lehrling und Nachfolger von Mosche führte die Söhne Israels nach dem Tod von Mosche schliesslich in das Land Israel. 

Wie man heute merkt, ist das Sklavenbewusstsein aus 19. Jahrhunderten Vertreibung, Zerstreuung und Vernichtung in der heutigen Führung Israels immer noch dominant. Vor dem Grab des grossen israelischen Feldherrn sagte der Vorsitzende des Samaria-Rates Gerschon Mesika, dass Israel heute stark genug ist, dem Testament von Joschua zu folgen. Was Israel fehlt, ist eine politische Führung, die ohne Rücksichten, unbeirrt und kompromisslos das Land Israel gegen die Angriffe der Barbaren verteidigt.
Es hätte einen weltweiten Aufschrei gegeben, hätten Juden eine derartige Aktion gegen ein islamisches heiligtum durchgeführt, fügte er hinzu.

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