Mittwoch, 22. Dezember 2010

Das Gesicht des neuseelaendischen Antiisraelismus

In einer von WikiLeaks veroeffentlichten US-Depesche erklaeren die US-Diplomaten in Wellington die antiisraelische Kampagne Neuseelands mit den Wirtschaftsinteressen des Landes in der arabischen Welt, berichtet The Guardian. Die Regierung Neuseelands hat bekanntlich laut und scharf gegen die angeblilche Taetigkeit von Mossad-Agenten im Land protestiert, vor allem im Zusammenhang mit der Liquidierung des hochrangigen Funktionaers der Hamas al-Mabhuh in Dubai im Januar. Die Verhaftung von zwei angeblichen Agenten in Neuseeland wegen des Versuchs,  neuseelaendische Paesse zu erschleichen hat die Regierung Wellingtons als gute Chance angesehen, die Positionen Neuseelands in der arabischen Welt zu staerken, und ist nach wie vor daran interessiert, die Geschichte moeglichst lang am Kochen zu halten. Wellington ging vor allem davon aus, dass eine antiisraelsiche Position den neuseelaendischen Schafzuechtern und -haendlern helfen werde, in der arabsichen Welt neue Absatzmaerkte zu erschliessen.

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