Mittwoch, 1. Dezember 2010

Ecuador verweigert Assange politisches Asyl

Die Staatsanwaltschaft in Schweden hat bei der Interpol gegen den WikiLeaks-Sprecher Julian Assange einen internationalen Haftbefehl eingereicht, meldet der israelische Rundfunk. Schweden, sein letzter bekannter Aufenthaltsort, wirft Assange - sexuelle Belaestigung und Vergewaltigung vor. Der "rote" Haftbefehl gegen Assange stellt ihn in eine Reihe mit den meistgesuchten und gefaehrlichsten Terroristen. Sein gegenwaertiger Aufenthaltsort ist unbekannt. Bekannt ist aber, dass der Praesident von Ecuador Rafael Correa das anfaengliche Angebot des stellv. Aussenministers des Landes, Assange politisches Asyl zu gewaehren, widerrufen hat. Correa hat erklaert, dass Ecuador nie ein Zufluchtsort fuer Menschen sein werde, die in anderen Laendern gegen das Gesetz verstossen haben. Dem jungen US-Soldaten Bradley Manning, dem Hauptverdaechtigen im Fall der Weiterleitung geheimer Unterlagen an WikiLeaks, der auf dem Militärstützpunkt Quantico, Virginia, seit 189 Tagen in der U-Haft sitzt, drohen derweil 52 Jahre Haft.

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