Montag, 20. Dezember 2010

Netanjahu: Delegitimationsbestrebungen werden nicht aufhoeren

Gestern Abend fand in Jerusalem eine Konferenz gegen weltweite Delegitimationskampagnen gegen Israel statt, sie lief utner der Egide des Aussenministeriums. Auf der Konferenz hielt PM Netanjahu einen Vortrag zum Thema, in dem er u. a. sagte: "Einige denken, dass die Quelle der Delegitimation die Politik dieser oder jener israelischen Regierung sei. Das ist ein Irrtum. Die Suche nach dem Frieden ist wichtig fuer uns, wir wollen Frieden und wir wollen keinen Krieg. Doch man muss sich im Klaren sein: selbst wenn wir den Frieden [mit der PA] erreichen, werden die Versuche, uns der Legitimation zu berauben, fortgesetzt. Weil die Quelle dieser Versuche nicht in den Ereignissen von 1967 liegt, sondern in den Ereignissen von 1948, im Angriff gegen die pure Existenz des juedischen Staates."
Die arabische Welt hatte den UN-Teilungsplan und die Schaffung eines arabischen Staates abgelehnt und am naechsten Tag der Staatsgruendung Israels einen Vernichtungskrieg gegen den juedischen Staat begonnen. Seitdem wird der Krieg gegen Israel mit diversen anderen Mitteln fortgesetzt. Dem mehrdimensionalen Krieg gegen Israel "muessen wir eine Strategie von Verteidigung und Angriff entgegensetzen: einerseits muessen wir den Menschen unsere Position erklaeren, ihnen die Wahrheit ueber unseren Beitrag zur Entwicklung der Menschheit sagen, andererseits - das wahre Gesicht unserer Feinde entlarven und ihre Delegitimation delegitimieren. Das ist ein Kampf, in dem wir siegen koennen und siegen werden", erklaerte Netanjahu.

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