Donnerstag, 2. Dezember 2010

Sorge: Knesset wird zum Bordell

In Gebaeude des israelischen Parlaments gibt es viele verschiedene Vorrichtungen, die fuer ein angenehmes Arbeitsklima der Abgeordneten sorgen: Getraenkespender und -Automaten, Automaten mit Suessigkeiten und Wurstbroten und andere nuetzliche Dinge. Dem Abgeordneten Shlomo Mula von der Kadima-Partei fehlt aber noch ein "Kondomat", also ein Automat zum Erwerb von Verhuettungsmitteln, berichtet Arutz 7. Gestern, am Welt-Aids-Bekaempfungstag, hat er sich an das Sekretariat und das Praesidium der Knesset mit dem Antrag gewandt, an geeigneten Orten im Gabaeude umgehend einen Kondomspender zu installieren, um der Bevoelkerung zu zeigen, dass die israelische Volksvertretung der Aids-Bekaempfung einen hohen Stellenwert beimisst. Viele seiner Kollegen, besonders aus religioesen Parteien, waren zunaechst schockiert und erklaerten, dass diese Einfuehrung dem Image der Knesset schaden koennte, das auch so schon unter dem Fehlverhalten der Volksvertreter genug gelitten hat. 
"Es gibt geeignetere Mittel, die Wichtigkeit der Aids-Bekaempfung zu unterstreichen, aber die Aufstellung eines Kondomspenders in der Knesset werden die Buerger als Indiz dafuer sehen, dass die Knesset langsam zum Bordell wird", erklaerte ein nicht nammentich benannter Genger der Initiative. Aber wie kann etwas ein Bordell werden, wenn es schon ein Bordell ist - eine Ansammlung [mit wenigen Ausnahmen] von Politprostituierten mit variierendem Korruptionsniveau?

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