Samstag, 1. Januar 2011

Griechenland plant Schutzzaun an der Grenze zur Türkei

Griechenland plant den Bau eines Schutzzauns an der Grenze zur Türkei. Ziel der Massnahme ist die Verhinderung der illegalen Einwanderung, sagte der griechische Zivilschutzminister  Christos Papoutsis im griechischen Rundfunk. Nach Angaben seines Ministeriums drangen im Jahr 2010 durchschnittlich 200 illegale Migranten am Tag aus der Türkei nach Griechenland ein, mehrheitlich handelte es sich um die Bürger Afganistans, Pakistans, Algeriens, Somalias und des Irak. Die 200 km lange Sperranlage an der Landgrenze der beiden Staaten soll an den Sperrwall an der US-mexikanischen Grenze erinnern. 
Am 10. November 2010 fand ein Treffen zwischen Papoutsis und dem israelischen Vize-Verteidigungsminister Matan Vilnai in Athen statt, damals ging es u. a. auch um den Erfahrungsaustausch bei der Bekämpfung der Schleusernetzwerke und der organisierten Kriminalität in diesem Bereich. Israel baut z Z unter Hochdruck eine Sperranlage an der Grenze zu Ägypten, um die Flut der illegalen Einwanderung aus Afrika zu stoppen. Nach wie vor dringen täglich hunderte Afrikaner, meist schwer feststellbarer Herkunft, mit Hilfe der beduinischen Schleuserbanden auf der Sinai-Halbinsel nach Israel ein.

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