Sonntag, 23. Januar 2011

Kampf gegen Windmuehlen der globalen Psychose

Avigdor Lieberman
Die Vereinszeitung der Avoda ha'Aretz will vom einem Plan von Aussenminister Lieberman ueber die Teilung Judas-Samarias zwischen Israel und der arabischen Autonomie erfahren haben. Mit der Initiative soll Israel die Rolle der handelnden und gestaltenden Kraft zurueckgewinnen, anstelle macht- und tatenlos die destruktiven Prozesse zu beobachten, die die PA in den internationalen Gremien vorantreibt. Das Aussenamt meint, damit der globalen Psychose der Anerkennung eines nicht existierenden PA-Staats entgegenwirken zu koennen. Gleichzietig soll die Initiative wie ein Lackmuspapier zeigen, ob die von der Terrorvereinigung Fath angefuehrte PA in der Tat einen Staat will. Eine offizielle Quelle im Aussenministerium, auf die sich das Blatt beruft,  berichtet vom Vorschlag, den Stauts quo in den PA-Gebieten einzufrieren und in den "Zonen A und B" der Osloer-Vertraege einen "Palaestinenserstaat" mit temporaeren Grenzen und einem zusammenhaengenden Staatsgebiet zu bilden. Dies waeren bis zu 50% des historischen juedischen Landes, das unter die unumschraenkte Kontrolle der Araber kaeme. Die Reaktion von der PA kam prompt: der PA-Unterhaendler Erekat hat den Plan als "inakzeptabel" bezeichnet. Die Strategie der PA ist nicht auf die Bildung eines eigenen Staates ausgerichtet, sondern auf die groesstmoegliche Diffamierung Israels in den internationalen Gremien, dank des fruchbaren Bodens in der UN und der EU fuer diesen Dienst an der palaestinensischen Sache. Aus der Umgebung Liebermans verlautete, dass es keinen solchen Plan gaebe, er werde auch nicht diskutiert.

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