Montag, 3. Januar 2011

Nach Blutbad in Alexandria: Kopten-Proteste dauern an

Tatort kurz nach dem Anschlag
Die Proteste der koptischen Christen nach dem Terroranschlag neben einer Kirche in Alexandria mit 22 Toten und 97 Verletzten in Aegypten dauern den dritten Tag in Folge an. Die Menschen fordern Schutz vor dem Islamterror und werfen den Sicherheitsbehoerden Untaetigkeit und Versagen vor. Die Behoerden hatten unmittelbar nach dem Anschlag 17 Verdaechtige aus dem Umfeld der Moslembrueder festgenommen, von denen 10 wieder auf freiein Fuss gesetzt wurden. Vor der Markuskathedrale in Kairo demonstrieren lautstark tausende Kopten mit den Sprechchoeren "Sicherheitskraefte, seid ihr mit uns oder mit den Terroristen? Ihr seid eine Regierung von Feiglingen! Revolution, Revolution in allen Kirchen Aegyptens!". Unmittelbar nach dem Anschlag hat PM Netanjahu den aegyptischen Praesidenten Mubarak angerufen und sein Beileid fuer die Opfer des Blutbades ausgesprochen, meldet Kol Israel. Zum Anschlag hat sich die Al Qaida nahestehende Gruppe "Zentrum Mudschahedin" bekannt.

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