Montag, 3. Januar 2011

Netanjahu dankt Dagan

Gestern fand in der Premierministerkanzlei die offizielle Abschiedszeremonie des Leiters des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad Meir Dagan statt, der lange vorangekuendigte Fuehrungswechsel an der Spitze des Mossad ist damit vollzogen. Gehasst, verteufelt, vom Feind gefuerchtet, einer der Felsen des Judenstaates in seiner brutalen Umgebung, der ihre Sprache spricht - all das ist Mossad und sollte es  sein. Ueber kaum einen anderen Dienst wird mehr gesprochen und ist weniger bekannt, als ueber das "Institut" [hebr. Mossad], das Ausmass seiner Beteilugung an vielen "lauten" Operationen [von Eichmann bis Mabhuh] wird noch lange Gegenstand von Spekulationen bleiben, bei den medialen Skandaelen, angeblichen Blamagen, Pannen und Enthuelleungen wird es auch nicht so bald Klarheit darueber geben, ob sie es sind und wer wen vorgefuehrt hat.
Mit den "Hoehen und Tiefen" des Mossad unter der Leitung Dagans [2002 - 2010] befasste sich gestern das israelische Fernsehen und befassen sich heute die Tageszeitungen. Doch selbst  in der alles und alle zermalmenden israelische Presse faellt das Fazit ueberwiegend positiv aus, der "juedische Superman" Meir Dagan hat dem Dienst nach viel zu vielen Rueckschlaegen seiner Vorgaenger zu neuem Ruhm verholfen. Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes ist seit 1. Janur 2011 Dagans bisheriger Stellvertreter Tamir Pardo.

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