Dienstag, 18. Januar 2011

Netanjahu an "Israel-kritische" Journalisten: "gehen Sie nach Ramallah"

Auf einer Pressekonferenz für ausländische Journalisten zu gegewätigen politischen Prozessen in Israel und Nahost wurde Netanjahu auch die Frage gestellt, was er über das halachische Verbot von Immobiliengeschäften mit den Arabern denke, das ein breiter Zusammenschluss von Rabbinern Ende letzten Jahres ausgesrpcohen hatte. Der israelische Premier antwortete: "In Ramallah wird man für den Verkauf einer Immobilie an einen Juden hingerichtet. [...] Israel erntet ständig Kritik für seinen Umgang mit den Arabern. Doch nehmen Sie bitte einen Unterschied zur Kenntnis: ich als Regierungschef habe den rabbinischen Beschluss umgehend verurteilt. Israel ist ein demokratischer Staat, der die Rechte aller Bürger schützt, einschliesslich religiöser und ethnischer Minderheiten. Und gar nicht so weit von hier gilt ein Gesetz, das für den Landverkauf an Juden die Todesstrafe vorsieht. Ihr solltet lieber dorthin gehen und die Frage an den Vorsitzenden der PA in Ramallah [Abbas] stellen, was er über sein Gesetzt denkt - dies wäre dem Fortschritt des Friedensprozesses sehr dienlich. Die Administration in Rammallah ist nicht so schrecklich, wie die Hamas, aber schrecklich genug." [Arutz 7]

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