Dienstag, 4. Januar 2011

Die Maertyrer-Industrie [erneuert]

Erekat
Die Armee liess die Anschludigungen der PA, sie habe die 35-jährige Dschauahar Abu Rahmi "mit Tränengas ermordet", nicht auf sich sitzen und hat den Fall extra untersuchen lassen. Das Ergebnis: die Verstorbene war bereits lange Zeit davor onkologisch krank gewesen und starb in ihrem Haus in Bilin am 31 Dezember an den Folgen der Erkrankung, zum Zeitpunkt ihrer Einlieferung in das Krankenhaus in Ramallah war sie bereits tot gewesen, haben soeben der zweite Fernsehkanal und Arutz 7 übereinstimmend gemeldet. Am gleichen Tag fand die "routinemässige" Krawalle gegen den Sicherheitszaun in Bilin statt. Vermutet wird, dass die Propaganda-Abteilung der PA das zeitliche Zusammenfallen zweier Ereignisse für eine neue Inszenierung "israelischer Verbrechen" nutzen wollte, was diesmal richtig schief gelaufen ist.
Es bestehen jetzt ernsthafte Zweifel, ob sie überhaupt unter den Randalierern gewesen sein konnte. Nach dem Tod der Frau hat der PA-Unterhändler Erekat Israel "Kriegsverbrechen" an einer "friedlichen Demonstrantin" vorgeworfen. Selbst israelische Medien [darunter ynet] waren anfaenglich davon ausgegangen, dass es sich um eine "Anti-Zaun-Aktivistin" gehandelt habe. Maariv fuehrt am 4. Januar drei weitere Details der Todesumstaende an: die Obduktion des Koerpers von Abu Rahmi, die haette klaeren muessen, ob sie an der Traenengasvergiftung gestorben sein konnte, wurde nicht durchgefuehrt, die Bestattung erfolgte mit besonderer Eile, es konnten nur die letzten Blutproben analysiert werden, in denen eine aeusserst hohe Konzentration von anti-onkologischen  Medikamenten gefunden wurde. Die Quellen der arabischen Autonomie schweigen zu den neuesten Berichten. Die ethischen Niederungen dieser Anstalt müssen immer wieder neu entdeckt werden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen