Montag, 24. Januar 2011

PA nimmt Anspruch auf den Osten Jerusalems zurueck

Die arabische Autonomie hat ihre Ansprueche auf den Osten der israelischen Hauptstadt zurueckgenommen. Eine Ausnahme bildet das Viertel Har Homa. Dies meldet Al Jazeera unter Berufung auf die geheimen Verhandlugnsunterlagen. Die Verhandlungen fanden kurz vor dem Start der Antiterroroperation Gegossenes Blei statt, mit der die PA grosse Hoffnungen auf die Entmachtung der Hamas und die Rueckkehr in den Gazastreifen verband. Nach der Beendigung der Operation bestand die PA darauf, die Blockade zu verschaerfen und vor allem die Grenzuebrgaenge zu Aegypten wieder unter die Kontrolle der Zahal zu bringen. 
Bei den Verhandlungen mit der Olmert-Regierung 2008 sagte der PA-Verhandlungsfuehrer Ahmed Kurei ["Abu-Aallah"]: "Wir bieten euch das groesste Jerusalem der juedischen Geschichte an." Unter anderem hat sich die PA bereit erklaert, die Legalitaet der Jerusalemer Stadtteile Gilo, Pisgat Zeev, Neve Yaakov u. a. anzuerkennen. Darueberhinaus hat die PA auch von der Forderung Abstand genommen, dass der Berg des Tempels unter arabischer Kontrolle stehen und ueber ihm die PLO-Fahne wehen muesse. Glecihzeitig bestand die PA aber darauf, dass einige juedische Staedte unter die Souveraetnitaet der PA kommen, darunter Maale Adumim mit 30.000 Einwohnern.
In der Fluechtlingsfrage hat die PA darauf bestanden, dass 100.000 "palaestinensische Fluechtlinge" und ihre Nachkommen, gestreckt auf 10 Jahre, nach Israel einwandern sollen. Oeffentlich forderte die PA von Israel juengst, - 7 Mio. - "Fluechtlinge" aufzunehmen. 
Kurei hat heute das alles bestritten und Al Jazeera vorgeworfen, die arabische Autonomie in Misskredit bringen zu wollen. Der PA-Unterhaendler Saib Erekat nannte die Meldung eine "Halbwahrheit". PA-Chef Abbas aeusserte im Interview an Al Jazeera sein "Unverstaendnis" darueber, wie der Fernsehkanal in Besitz der Unterlagen kommen konnte. Al Jazeera besteht auf der Echtheit der Dokumente.

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