Sonntag, 23. Januar 2011

Sicherheitskabinett tagt zur Lage im Libanon

Heute wird nach der woechentlichen Kabinettssitzung das Sicherheitskabinett zusammenkommen, um die Lage im Libanon zu besprechen. Der Anlass ist die Wahrscheinlichkeit, dass aus den "Koalitionsgespraechen" in Beirut  eine Hisbollah-gefuehrte Regierung hervorgeht, meldet Arutz 7. Der Grund dafuer ist wiederum, dass die Fraktion des Drusen-Fuehrers Walid Jumblatt, die "Progressive Sozialistische Partei" mit ihren z Z 16 von 128 Mandaten im Parlament - bislang Teil des Lagers "14. Maerz" von Hariri -  die Seiten wechseln und einen Hisbollah-Kandidaten unterstuetzen koennte. Israels Vize-PM Silvan Schalom hat in Bezug auf dieses Szenario davor gewarnt, dass eine Transformation der Hisbollah von einer illegalen Terrorvereinigung zu einer souveraenen Regierungsmacht ein proiranisches Terrorregime direkt an der Nordgrenze bedeuten wuerde. Dieselbe Ansicht vertreten auch viele prowestlich orientierte Politiker im Libanon, die fuer das Land eine aehnliche Perspektive befuerchten, wie beim Hamas-Regime in Gaza: Schreckensherrschaft, internationale Isolation, Gewalt. Das offizielle Washington hat erklaert, dass die US-Regierung saemtliche Hilfen fuer den Libanon einstellen werde, sollte die Terrormiliz an die Macht gelangen.

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