Montag, 10. Januar 2011

Symbolischer Akt in Jerusalem

Husseini , Hitler
Heute hat die Umsetzung des neuen Wohnhausprojekts im Shimon HaTzaddik-Viertel der Hauptstadt begonnen: gemaess der Erlaubnis der Bauplanungskommission wurde heute das alte in juedischem Besitz befindliche Shepherd-Hotel abgerissen, auf dem Gelaende sollen 20 neue Wohneinheiten entstehen. Das Hotel war Wohnsitz von Haj Amin Al-Husseini, dem bekannten "Grossmufti von Jerusaem", dem Freund und Verbuendeten Hitlers, der zwischen 1929 und 1936 Pogrome gegen Juden, darunter das Massaker von Hebron, organisierte. Daniel Lurie, der Vorsitzende der Organisation "Ateret Cohanim", die jahrelang fuer die Verwirklichung des Projekts kaempfte, sagte gegenueber Arutz 7: "Es ist ein sehr symbolischer Akt, wenn das Zuhause des frueheren Nazi-Helfers - nach so vielen Jahren - abgerissen wird, um Juden die Rueckkehr nach Jerusalem zu ermoeglichen." Den Abriss des Gebaeudes beobachtend, sagte er: "Dieses Gebaeude ist ein Symbol des Genozids; Husseini war ein ausgewachsener Nazi; die Briten nahmen ihn wegen seiner Anzettelung von Pogromen in den 1920ern fest, und er selbst hatte eine Einheit [aus Moslems] ins Leben gerufen, die waehrend des zweiten Weltkrieges  hunderttausende jugoslawische Juden ermordete. Juden kehren heute in ihre Urheimat zurueck; niemand kann behaupten, Jerusalem sei nicht juedisch, und dieser spezielle Ort ist das Herz von Jerusalem. Einige Araber leben hier, aber es ist juedisches Land; Simon [Schimon] der Gerechte liegt hier begraben, Juden leben gleich darunter, in der Naehe befinden sich Polizeistationen. Der natuerliche Prozess der Heimkehr der Juden setzt sich fort und wird mit Gottes Hilfe noch mehr Auftrieb  erhalten."

Das Shepherd-Hotel wurde vom juedischen Maezen  Irving Moskowitz 1985 gekauft, um an seiner Stelle neue Haeuser fuer Juden zu bauen, und, 25 Jahre spaeter, nach vielen buerokratischen Huerden und politisch motivierten Widerstaenden, nimmt nun sein Traum konkrete Gestalt an. In Reaktion auf die "Kritik" von US-Praesident Hussein betreffend des Baus im oestlichen Shimon HaTzaddik-Viertel, schrieb die Ehefrau von Moskowitz Cherna im September 2009: "es scheint die Fortsetzung einer 2000-jaehrigen Gewohnheit der Juden zu sein, sich sagen zu lassen, wo sie leben duerfen und wo nicht. Das reichte von den Ghettos im mittelalterlichen Europa ueber die "Grenzen der Sesshaftigkeit" fuer Juden im zaristischen Russland bis hin zu den Erlaessen der Nazis, in denen uns gesagt wurde, dass wir gar nicht leben duerfen. [...] Die Rueckgewinnung unseres Landes ist Teil der juedischen Tradition."  
Erwartungsgemaess verurteilte die PA, die EU und linksextremistische Bewegungen den Beginn der Baumassnahmen. Sie werden sich aber mit den Tatsache abfinden mussen, dass heute ein Symbol des Faschismus der juedischen Praesenz in der Hauptstadt des juedischen Volkes weicht.

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