Donnerstag, 6. Januar 2011

Verhaftungen von Christen im Iran

Im Iran sind mehrere christliche Missionare verhaftet worden, darueber hat zuletzt das iranische Staatsfernsehen berichtet. Der Gouverneur der Provinz Teheran Mortesa Tamaddon hat die Festgenommenen als Vertreter einer "verdorbenen und seelisch kranken Stroemung" bezeichnet. Verhaftet wurden auch mehrere oertliche Kirchendiener, die vom Ausland [Grossbritannien] unterstuetzt und eine besonders "unversoenliche Version ihres Glaubens" vertreten wuerden. Die genaue Anzahl der Festnahmen geben die staatlichen Medien nicht an, nach Oppositionsquellen sollen es seit dem 25. Dezember etwa 60 Menschen sein. Das Christentum wird im Iran geduldet, seine Angehoerigen sollen sich jedoch bedingungslos den Gesetzen des Schariat unterordnen, es handelt sich vor allem um das Verbot, islamische Normen zu kritisieren und die in islamischen Gesellschaften ueblichen Verhaltens- und Kleidungsnormen.

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