Sonntag, 20. Februar 2011

Ägypten "verliert" Sinai, lässt iranische Schiffe ins Mittelmeer [erneuert]

Mehrere Nachrichtenagenturen berichten über die Durchfahrt zweier iranischer Kriegsschiffe durch den Suez-Kanal wie von einer vollendeten Tatsache, die iranische Fars meldet, sie seien nun auf dem Weg nach Syrien. Die ägyptische MENA hat nur bestätigt, vom ägyptischen Verteidigungsministerium die Erlaubnis zur Durchfahrt der iranischen Kriegsschiffe erhalten haben. Die letzte Meldung in dieser Sache kommt von einer Quelle in der Kanalverwaltung, der zufolge die "Durchfahrt sich um weitere 48 Std. verzögern" wird.
Auf der Halbinsel Sinai sind drei ägyptische Soldaten von Unbekannten entführt worden, meldet Arutz 7. Es handelt sich entweder um beduinische Clans, die ihren eigenen Feldzug gegen die Zentralmacht in Kairo führen, oder um Mitglieder der mit Al Qaida assoziierten Terrorgruppen. Festzuhalten bleibt, dass das offizielle Kairo die Lage auf der Halbinsel nicht mehr unter Kontrolle hat, und dies trotz der Verlegung weiterer Truppenkontingente.
Der Kuschelkurs der Junta mit den Islamisten im Inland und die Zulassung der weiteren iranischen Expansion in der Region sind zwei klare Indizien dafür, dass für den "kalten Frieden" mit Ägypten der letzten 32 Jahre ein Countdown begonnen hat. PM Netanjahu hat in der heutigen wöchentlichen Kabinettssitzung die "Antwort" Israels auf die iranische Provokation im Suezkanal und die ägyptische Entscheidung geliefert: das Budget des Verteidigungsministeriums werde erhöht. 
Aber all diese Vorgänge in der Region sind Peanuts und es nicht wert, im Weltsicherheitsrat besprochen zu werden, wenn Juden in Juda-Samaria Familienhäuser  bauen - dafür ist der Sicherheitsrat da, und die deutsche Vertretung darin.

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