Mittwoch, 23. Februar 2011

Donner in Madrid: Peres stellt EU-Kriegsverbrecher bloss

Peres, Zapatero
Während seines offiziellen Staatsbesuchs in Spanien hat der israelische Präsident Schimon Peres heute auf einer Pressekonferenz in Madrid für hochrangige EU-Politiker, Diplomaten und Medienvertreter die Angriffe auf Israel seitens der EU in einer ungewöhnlich scharfen Art und Weise zurückgewiesen, meldet Arutz 7. "Wenn die europäischen Staaten meinen, sie hätten Anlass zur Kritik an Israel, dann hat auch Israel viel mehr Gründe, die Europäer zu verurteilen: die NATO-Truppen haben hunderte [serbische, Red.] Zivilisten in Kosovo getötet. Und sie wissen, wie schwer es ist, gegen den Terror zu kämpfen - wie können sie nur Israel verurteilen?" fragte Peres seine EU-Kolegen.
Ähnlich, aber viel zurückhaltender, äusserte sich auch Israels Aussenminister Lieberman auf diversen internationalen Foren, doch es war leichter, den "Ultranationalisten" und seine Argumentation schlicht zu ignorieren. Anders verhält es sich mit dem "Architekten von Oslo" und der Ikone der Friedensbeweger Peres, den man in der EU so gerne mag, und deshalb auch einlädt und zu hören bereit ist. Die Worte des Veteranen der Weltpolitik, der ihnen einmal kurz den Spiegel vorgehalten hat, traffen deshalb die abgefrorenen eurabischen Politikdarsteller, die sich selbst als das Mass aller Moral in der Welt betrachten, wie ein Donnerschlag. Der Friedensarchitekt, dessen Werk Israel sehr viel Blut gebracht hat, ist in seinem neunten Jahrzehnt zur Vernunft gekommen - kommen die Eurabier zu Vernunft? Prognose: Nein.

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