Montag, 28. Februar 2011

Neuseeland: israelische Rettungsmannschaft nimmt Arbeit auf

Heute wurde die israelische Rettungsmannschaft zum ersten Mal zu den Aufräum- und Rettungsarbeiten im Erdbebengebiet in der Stadt Christchurch, Neuseeland, zugelassen, berichtet walla. In den vergangenen zwei Tagen beklagten sich die israelischen Retter darüber, dass die neuseeländischen Behörden sie viel zu lange daran hinderten, mit den Arbeiten im Katastrophengebiet zu beginnen. Während die Israelis darauf bestanden, dass unter den Trümmern sich evtl. noch lebende Menschen befinden könnten, legten die neuseeländischen Autoritäten mehr Wert darauf, dass während der Arbeiten  in eingestürzten Häusern keine weiteren Menschen ums Leben kommen, während für die Vermissten keine Chance mehr bestehe. Israel wird ferner Wasseraufbereitungsanlagen in das Erdbebengebiet senden, dessen Wasserleitungen und Kanalisation zerstört sind, sowie temporäre mobile Häuser. Ein Team israelischer Kriminologen wird bei der Identifizierung der Toten helfen. Bislang wurde der Tod eines 23 jährigen Israeli bestätigt, mit zwei weiteren vermissten israelischen Staatsangehörigen konnte immer noch keine Verbindung hergestellt werden. Neuseeland hat den Tod von 147 Menschen bestätigt, mindestens 200 weitere gelten als vermisst.

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