Dienstag, 15. März 2011

Japan verbietet Fernkontrolle in Fukushima-I

Laut einem Bericht der Jerusalem Post ist das AKW Fukushima-I mit dem modernsten israelischen Sicherheitssystem der Firma Magna ausgestattet, das System beinhaltet stereoskopische Sensoren, Wärmekameras und Radioaktivitätmessgeräte, die unter anderem in der Lage sind, radioaktive Staubwolken zu erkennen. Die Systeme arbeiten autonom und könnten immer noch intakt sein, die Experten des israelischen Herstellers haben dem japanischen AKW-Betreiber angeboten, eine Fernkontrolle über die Rechner des Systems herzustellen und in das Innere der Unfallreaktoren "hineinzuschauen", ohne Menschen dorthin zu schicken, und bevor man das tun möchte. Die japanischen Behörden haben die Erlaubnis dazu bislang nicht erteilt. Nach den Explosionen in den Blöcken 1, 3 und 2 sind Meldungen über eine Überhitzung der Blöcke 5 und 6 eingegangen. Am Dienstagmorgen haben die japanischen Medien über einen Brand im Lager für Atomabfälle auf dem Gelände des AKW berichtet, Radioaktivität sei in die Atmosphäre entwichen, der Feuerwehr sei es aber gelungen, den Brand schnell zu löschen.

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