Sonntag, 13. März 2011

Opfer des Anschlages auf Itamar beigesetzt

Tausende nahmen heute an der Beerdigung der ermordeten Mitglieder der Familie Fogel aus Itamar auf dem Jerusalemer Givat-Schaul-Friedhof teil. Fünf Mitglieder der Familie Fogel im Alter zwischen 36 Jahren und 3 Monaten wurden am späten Abend des 11. März durch arabische Barbaren, vermutlich aus einem der angrenzenden Dörfer, auf bestialische Art und Weise erstochen, darunter ein Säugling. Wegen der grossen Anzahl der aus allen Landesteilen angereisten Israelis war die Autobahn 1 Tel-Aviv-Jerusalem zeitweise gesperrt gewesen. Der aschkenasische Oberrabbiner Jona Metzger sagte bei seiner Trauerrede u. a.: "Die Mörder konnten ihren schrecklichen Plan in die Tat umsetzen, doch diese Tragödie hat das jüdische Volk vereint. Niemand kann und darf gleichgültig bleiben." Der Rabbiner forderte die Ausweitung der Munitipalgrenzen von Itamar, das zu einer Stadt werden soll. "Der verstärkte Bau in Erez Israel - das ist unsere Antowort an die Barbaren", fügte er hinzu."

In vielen israelischen Grossstädten von Haifa bis Aschdod fanden Solidatitätskundgebungen mit der Bevölkerung der Städte Judas-Samarias unter dem Motto "Wir sind alle Siedler" statt. Der Vorsitzende des Städtetages von Juda-Samaria Danny Dajan  gab in einem Interview an Kol Israel u. a. den einheimischen Medien und der israelischen Regierung die Teilschuld daran, dass bei den ausländischen Politikern und der engagierten Presse in den Köpfen die absurde Teilung in "Israelis" und "Siedler" vorherrscht, während es keinen Unterschied im Status von Tel-Aviv, Ariel oder Itamar gibt und geben darf. Zuletzt wurde bekannt, dass einige Busse mit den von der Beerdigung zurückkehrenden Menschen von den Arabern mt Steinen angegriffen wurden. Darüber berichten Arutz 7 und Kol Israel. Es kam gestern und heute zu Zusammenstössen zwischen Juden und Arabern in Samaria.
Ausser dem links-arabischen Rand forderten die Knessetabgeordneten heute  Fraktionsübergreifend vom PM Netanjahu, einen "Palästinenserstaat" von der Agenda zu nehmen und die Beziehungen zur arabischen Autonomie zu überdenken.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen