Dienstag, 15. März 2011

Opferverbände fordern Todesstrafe für Mörder

Die Organisation Almagor, die die Angehörigen und Hinterbliebenen der israelischen Terroropfer vertritt, hat die Regierung aufgefordert, für Terroristen, die Zivilisten ermorden, die Todesstrafe einzuführen. Sie haben vom Premier und seinem Verteidigungsminister gefordert, der arabischen Autonomie in Juda-Samaria die Verantwortung für die Sicherheit nicht zu überlassen, und schon gar nicht einen arabischen Staat in Israel in Erwägung zu ziehen. Man muss nicht nur die Suche nach den Mördern forcieren, sondern die Behandlung der Mörder selbst grundsätzlich ändern. Es bestehen keine halachischen, moralisch-ethischen und sonstigen Vorbehalte dagegen, so Almagor. Wenn die Barbaren wüssten, dass sie den gerechten Preis für ihre Tat zahlen würden, anstelle eines Aufenthalts in einem israelischen Gefängnis mit Vollpension und guter Aussicht auf vorzeitige Entlassung, würde dies mit Sicherheit den einen oder anderen potentiellen Kindermörder abschrecken.
Anstelle Terroristen mit dem Blut an den Händen im Rahmen der "vertrauensbildenten Massnahmen" gegenüber der arabischen Autonomie freizulassen, muss für sie die Todesstrafe eingeführt werden. Laut Almagor sind mindestens 150 Israelis durch arabische Terroristen ermordet worden, die zuvor aus der Haft entlassen worden waren, berichtet Arutz 7. Nach besonders schweren Mordfällen war die Diskussion um die Einführung der Todesstrafe immer wieder neu entflammt.
Der Almagor-Vorsitzende Oberst a. D. Meir Indor rief den Premier dazu auf, den Verteidigungsminister Barak zu entlassen, der unlängst vom "beispiellosen Niveau der Sicherheit und der Kooperation" mit der PA in Juda-Samaria sprach und die Polizei primär zur Zerstörung jüdischer Häuser heranzog. Nicht nur die Opferverbände oder die Israelis in Juda-Samaria, sondern weite Teile der israelischen Gesellschaft halten Barak für das grösste Sicherheitsrisiko für den jüdischen Staat.

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