Donnerstag, 31. März 2011

US-Admiral: NATO hilft Al Qaida

Anderthalb Wochen nach dem Beginn der Krieges gegen die libyschen Regierungstruppen hat der NATO-Oberbefehlshaber in Europa Adm. James Stavridis vor dem Verteidigungsausschuss des US-Kongresses eingeräumt, dass man in den Reihen der "Freiheitskämpfer" tatsächlich Al Qaida und Hisbolah-Mitglieder entdeckt habe. Er sei sich zwar "sicher", dass diese Kräfte den Aufstand nicht dominieren, aber die Allianz konzentriere ihre Anstrengungen jetzt darauf, "genauer hinzuschauen und zu verstehen, wie die [oppositionellen Kräfte] zusammengesetzt sind und wer die führenden Persönlichkeiten dieser Kräfte" seien. Gaddafi hatte im Vorfeld der Kampfhandlungen auch stets beteuert, dass er gegen die Al Qaida kämpfe. Doch Sarkozy und seine Allianz haben Gaddafi von Anfang an als einen unzurechnungsfähigen, womöglich unter dauerhaftem Drogeneinfluss stehenden Exzentriker definiert, von dem nur wirres Zeug kommt. Wenn man sich also idiotisch kleidet und idiotisch benimmt, dann ist man auch ein Idiot, und nicht weiter beachtenswert. Dann sind Sarkozy, Cameron, Hussein und ihre Helfer keine Idioten. In Wahrheit ist es leider genau anders rum. Und wenn man anderthalb Wochen nach Kriegsbeginn darüber nachdenkt, wen man eigentlich unterstützt, dann zeigt das nur, dass den Westen weder die Eurofighter, noch die Tornados oder die B2-Bomber retten können, wenn die politische Führung zu 100% aus klinischen Idioten besteht.

Das was der Admiral da gesagt hat, ist nicht aus der Luft gegriffen, so hatte der Präsident der Republik Tschad Idriss Déby letzte Woche erklärt, dass sich die nordafrikanische Al Qaida-Abteilung höchstwahrscheinlich an den Waffendepots der zwischnezeitlich an die Rebellen gefallenen Provinz Kyrenakia bedient hat, und dass an den Beteuerungen Gaddafis mehr dran ist, als es Sarkozy lieber wäre.  Es ist kein PR-Trick, Gaddafi und Al Qaida sind tatsächlich Erzfeinde. Aber genau das hat ihm der Westen nicht geglaubt.
Weil die afrikanische Union ihr Umfeld besser kennt, als die abgefrorenen Herrschaften im durchnässten Brüssel, Paris oder London - die aber unbedingt und überall auf der Welt die Guten vor den Bösen schützen wollen - hat sie sich von Anfang an gegen den Krieg gestellt. In den ersten 11 Tagen des Einsatzes hat das Pentagon 550 Mio $ für den Krieg ausgegeben. US-Präsident Hussein hat aber bislang nicht erklären können, was er in Libyen eigentlich macht. Oder warum er etwa in Syrien oder im Jemen nichts macht. Warum lässt dieser armselige Idiotenpack eigentlich ihre Friedensschafferei in Nahost nicht und überlegt sich nicht stattdessen, was man z B mit der japanischen Katastrophe machen soll - das 135-Millionen-Land wird vor unseren Augen unbewohnbar.

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