Mittwoch, 9. März 2011

Yaakov Amidror neuer Vorsitzender des nationalen Sicherheitsrates

Y. Amidror [Foto:Israelhayom]
Vor dem Hintergrund der letzten politischen Handlungen von PM Netanjahu, gerichtet vorwiegend gegen die eigene Bevölkerung, sieht seine Ernennung von Yaakov Amidror zum neuen Vorsitzenden des nationalen Sicherheitsrates nach dem Abgang von Usi Arad als eine wahre Heldentat aus. Gegen den national-religiösen Generalmajor a. D., dessen Karriere 1967 begann, der etliche hohe Ämter im Sicherheitsapparat bekleidete, zuletzt als Leiter der analytischen Abteilung des Militärgeheimdienstes, hatte das ultralinke Blatt Haaretz in der letzten Woche nämlich eine üble Kampagne gefahren, deren absurder Höhepunkt die Behauptung war, er als religiöser Jude, der Schabbat einhalte, könne diese verantwortungsvolle Aufgabe nicht übernehmen, weil er "im Ernstfall" am Schabbat und an Feiertagen nicht verfügbar wäre. Der ex-General entgegnete, dass selbst bei einer strengen Auslegung des jüdischen Gesetzes er im Ernstfall nicht nur "7/24" verfügbar sein kann, sondern muss. Der Premierminister kann sich er derweil damit brüsten, gegen die linke Randzeitung Rückgrat bewiesen zu haben. Die Bestätigung der Kandidatur Amidrors im Kabinett steht noch aus, gilt aber als sicher.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen