Freitag, 8. April 2011

Attentat in Port Sudan: al-Mabhuh-Nachfolge liquidiert?

Ungeachtet der Tatsache, dass Israel sich nicht zur gezielten Tötung von zwei Personen in Port Sudan am 5. April geäussert hat, wird in den arabisch-sprachigen Medien nur die Version einer gezielten israelischen Liquidierungsaktion diskutiert. Al-Jazeera und Al Arabia haben unmittelbar nach dem Vorfall die Operation Israel zugerechnet, ebenso wie das offizielle Khartum einen Tag spräter. Über die Identität der Zielpersonen gibt es nur widersprüchliche Berichte. Quellen im PA-Sicherheitsdienst zufolge soll es sich um zwei hochrangige Hamas-Funktionäre gehandelt haben, die das Waffenschmuggel-Netzwerk der Hamas leiteten, einer davon soll Abdul Latif Al-Ashqar gewesen sein, der nach der bekannten Liquidierung von Mahmud al-Mabhuh seine Aufgaben als Chef-Waffenbeschaffer und Logistiker der Hamas übernommen haben soll. Andererseits bestreitet Maan zufolge die Familie von Al-Ashqar, dass er getötet worden sei. Der stellv. "Politbüro"-Chief der Hamas Moussa Abu Marzouq hat überhaupt bestritten, dass es sich um Mitglieder seiner Vereinigung handelt.

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