Sonntag, 3. April 2011

Goldstone bereut Bericht

Der ehemalige südafrikanische Richter Richard Goldstone wird in die Geschichte als der Inbegriff der Verlogenheit und Falschheit der linksgerichteten sogenannten "Menschenrechtsorganisationen" eingehen. Man muss ihm aber zugute halten, dass er als einer der wenigen das selbst eingeräumt hat. In seiner Eigenschaft als Ermittler des UN-Menschenrechtsrates legte er 2009 einen Bericht über den Gaza-Krieg im Winter 2008-2009 vor, in dem er Israel "Kriegsverbrechen" vorwarf. In einem Artikel für die Washington Post gesteht er nun ein, dass die Tatsachenbasis für die Verurteilung Israels mangelhaft und der Bericht tendenziös war. Gleichzeitig habe Israel, so Goldstone, selbst weitreichende Untersuchungen zum Vorgehen der Armee gegen die Gaza-Terroristen angestellt, während die Hamas "nichts getan hat". Mehr noch: er hat hinzugefügt, dass die langjährige antiisraelische Grundhaltung ["bias against Israel"] des "Menschenrechtsrates" nicht bezweifelt werden kann. PM Netanjahu hat von der UNO gefordert, den Bericht zu annullieren: der Goldstone-Bericht hat Israel Schaden zufügen wollen, im Ergebnis aber die Glaubwürdigkeit der UNO selbst untergraben.

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