Mittwoch, 20. April 2011

Nach Brandanschlag auf Synagoge: Protestnote an Griechenland [erneuert]

Nach dem Brandanschlag auf die Synagoge der Insel Korfu hat sich das israelische Aussenministerium mit einer scharfen Protestnote an Griechenland gewandt. "Wir rufen die griechische Regierung auf, alle notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um die Verbrecher zu fassen und zu verhindern, dass derartiges sich wiederholt", heisst es in der Pressemitteilung des Aussenamtes.
Um ca. 3 Uhr nachts waren Unbekannte in das Gebäude des historischen Gebetshauses eingebrochen, viele wichtige religiöse Schriften und Dokumente verbrannt, laut Arutz 7 sind die Torrah-Rollen unbeschädigt geblieben. Die jüdische Gemeinde Korfu zählt 70 Mitglieder, die alle unter Schock stehen. In diesem Zusammenhang erinnern israelische Medien an die antisemitische Rede eines bedeutenden griechischen Geistlichen, Metropolit Seraphim, Ende des vergangenen Jahres im griechischen Fernsehen, der sich in Angriffen auf das "Weltjudentum" erging, das an der griechischen Wirtschaftsmisere schuld sei. Am Nachmittag haben die griechischen Behörden einen Fahndungserfolg vermeldet, drei Verdächtige seien festgenommen worden.

1 Kommentar:

  1. Ich kann, bzw. will mir nicht vorstellen, dass der Anschlag von Griechen, auch nicht von grichisch- orthodoxen verübt wurde.
    Ich sehe eher den Versuch, Griechenland, wegen seiner Verträge, zwischen GrichischZypern und Israel, zu diskreditieren.

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