Freitag, 29. April 2011

Nach "palästinensischer" Einigung: kein Existenzrecht für Israel, "in welchen Grenzen auch immer"

Haniyeh
Während einige stark antisemitisch veranlagte Randmedien vom Schlage "n-tv", "Zeit" und ähnliches die Einigung der beiden verfeindeten Terrorfraktionen [in ihrer Sprachregelung: "Palästinenserorganisationen"] bejubeln und als Chance sehen sowie Israel und seinen Aussenminister Lieberman [er ist wiederum "Ultranationalist"] für seine ablehnende Haltung angreifen, sehen die Fakten so aus: der Anführer der Terrorvereinigung Hamas in Gaza Ismail Haniyeh hat heute die Fath-Führung aufgerufen, alle früher abgeschlossenen Verträge mit Israel [bei "n-tv" etwa müsste es dann konsequenterweise "mit dem zionistisches Gebilde" heissen] aufzukündigen sowie vor allem das Existenzrecht des jüdischen Staates abzulehnen - "in welchen Grenzen auch immer", berichtet Kol Israel. "Die Einheit der Kämpfer mit der zionistischen Besatzung wird weiter erstarken, ungeachtet des Widrstandes unserer Feinde. Und deshalb darf ihre Meinung über unsere Vereinbarungen die palästinensische Führung nicht interessieren!", schrie der Terrorchef am Freitag. Nach alldem gibt es in der eurabischen Presse aber noch immer engagierte Elemente, die von Israel Gesprächsbereitschaft verlangen. 
Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Baroness Ashton hat nach der Nachricht über den Aussöhnungsvertrag der Terrorfraktionen erklärt, die EU werde seine Details "studieren". Das obige könnte ein erster Einstieg in ihre Studien sein.

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