Freitag, 8. April 2011

Nach Terrorangriffen: Zahal übt Vergeltung

Während seines Besuchs in Prag hat PM Netanjahu erklärt, dass die Terrororganisation Hamas mit dem gezielten Angriff auf einen Schulbus mit einer Cornet-Panzerabwehrrakete alle roten Linien überschritten hat: der Bus war durch seine gelbe Farbe eindeutig als Schulbus erkennbar gewesen. Die Terroristen müssen die Lektion, die ihnen gegenwärtig erteilt wird, möglichst schnell verinnerlichen, so der Premier. Zum massiven Beschuss der westlichen Negev gestern hat sich die Hamas selbst bekannt. Im bisherigen Verlauf der Vergeltungsschläge der Zahal wurden nach unterschiedlichen Angaben zwischen 8 und 11 Araber getötet, über 50 verletzt, berichtet die PA-Nachrichtenagentur Maan unter Berufung auf ihre Hamas-Quellen. Der Zahal-Pressedienst hat erklärt, dass die Hamas das Feuer ausschliesslich aus dicht besiedelten Gebieten führt und die Zivilbevölkerung als menschliche Schutzschilde missbraucht. Sie trägt deshalb die volle Verantwortung für die Folgen der Vergeltungsschläge gegen die Gefechtspositionen der Terroristen und etwaige Opfer unter den Zivilisten. Den Hamas-Quellen zufolge handelt es sich um die grösste Militäroperation der Zahal seit dem Gegossenen Blei im Winter 2008-2009. Trotz der laufenden Vergeltungsoperation werden Granateneinschläge auf israelischem Territorium gemeldet, darunter im Bezirk Eschkol und nahe Aschkelon, berichtet Kol Israel. Das neu installierte Raketenabwehrsystem "Eiserne Kuppel" hatte gestern eine und heute mindestens zwei Raketen abgefangen, die im Wohngebiet einer israelischen Stadt hätten landen können. Die Zahal wird ihre Operationen gegen die terroristischen Vereinigungen unbeirrt fortsetzen und nötigenfalls ausweiten, so die Pressemitteilung des Armee-Pressedienstes.

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