Dienstag, 5. April 2011

UNO auch nach Goldstone-Pleite unbelehrbar; Ischai lädt Goldstone ein

Der UN-Menschenrechtsrat hat erklärt, dass, trotz der Eingeständnisse von Richard Goldstone, die UNO weiterhin seinen Bericht, in dem er Israel "Kriegsverbrechen" vorgeworfen hat, als gültige Rechtsgrundlage betrachten werde. "Ein Dokument einer UN-Kommission kann nicht aufgrund eines Zeitungsartikels revidiert werden", sagte der Pressesprecher dieses Gremiums dem Nachrichtensender CNN. Dass dieses wertvolle Dokument vom verantwortlichen Verfasser selbst zurückgenommen wurde, und eigentlich nur von Erdogan, Ahmadinedschad und Co. anerkannt wird, scheint das Gremium nicht zu stören. Nach solchen und ähnlichen Geschichten stellt sich grundsätzlich die Frage nach dem Sinn und der Existenzberechtigung solcher UN-Gremien, wie des Menschenrechtsrates, in dem etwa Libyen Israel Kriegsverbrechen vorwerfen kann, oder der IAEO, die wohlwollend die atomare Bewaffnung des faschistischen iranischen Regimes begleitet, oder der UNO insgesamt, deren Vollversammlung sich zu 80% aus Vertretern autoritärer Regime zusammensetzt - und für deren Monsterapparate westliche Staaten Abermilliarden an Steuergeldern ausgeben, um dort von  blutrünstigen Barbaren über Gut und Böse belehrt zu werden.  

Aus dem US-State Department verlautete, dass die USA den Goldstone-Bericht nie als Grundlage für die Bewertung des Handelns Israels während der Operation Gegossenes Blei verwendeten. "Washington ist beeindruckt, mit welcher Sorgfalt Israel selbst seine Handlungen im bewaffneten Konflikt mit den Terroristen untersucht hat und verlässt sich voll und ganz auf die Ergebnisse dieser Untersuchung. Die USA werden den Kampf gegen die Diskriminierung Israels in der UNO und anderen internationalen Organisatinen fortsetzen." Die Tonlage der, eigentlich entbehrlichen, Stellungnahme Washingtons zu diesem Bericht lässt vermuten, dass Präsident Hussein, der mächtigste Feind Israels und der zivilisierten Welt, damit begonnen hat, rechtzeitig vor der heissen Wahlkampfphase 2012 diesen lästigen Ruf loszuwerden und wenigstens einige jüdische Idioten in den USA wieder für sich zu gewinnen.
Wie Arutz 7 meldet, hat Innenminister Eli Ischai die Reue Goldstones begrüsst und ihn nach Israel eingeladen. Goldstone soll die Einladung angenommen haben, das Datum seines Besuchs in Israel steht noch nicht fest.

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