Freitag, 22. April 2011

Zehntausende Pilger in Juda-Samaria, 30 Links-Chaoten in Tel Aviv und die Systemschau

Am Patriarchengrab in Hebron
Während der bisherigen Pessach-Woche haben mehr als 50 Tsd. Israelis und Touristen die Städte und Sehenswürdigkeiten in Juda und Samaria besucht, berichtet Arutz 7, die grössten Feierlichkeiten fanden in der jüdischen Erzväterstadt Hebron und in Itamar statt. Während die alljährliche Feier in Hebron bereits Teil der Tradition ist, kamen dieses Jahr mehr als fünftausend Menschen nach Itamar bei Schchem ["Nablus"], um dort den Pesasch-Seder abzuhalten und Solidarität mit den Einwohnern der Stadt zu bekunden, die Zeugen eines der schrecklichsten Massaker in der Geschichte Israels waren, der bestialischen Ermordung von fünf Mitgliedern der Familie Fogel, darunter zwei Kleinkinder und ein drei Monate altes Säugling.
Zeitgleich, gestern, versammelten sich nach Angaben von Arutz 7 ca. 20-30 linksradikale "Kulturschaffende und Intellektuelle" um im Disengoff-Haus am Rothschild-Boulevard in Tel Aviv symbolisch einen "Palästinenserstaat" im Lande Israel entlang der Waffenstillstandslinie von 1949, irrtümlich als "Grenzen von '67" bezeichnet, auszurufen.
Man wird nicht müde daran zu erinnern, dass diese Waffenstillstandslinie das Ende des gescheiterten Vernichtungsfeldzuges der benachbarten arabischen Armeen gegen Israel unmittelbar nach seiner Wiedergründung markiert. Sowie daran, dass die Araber bereits damals einen eigenen Staat abgelehnt hatten und dies bis heute tun, weil das Endziel der panarabischen Idee die Beseitigung des einzigen jüdischen Staates, und nicht die Gründung eines 23-ten arabischen ist. 
Am Rande der o. g. Veranstaltung unter der Federführung von "Frieden Jetzt" kam es zum Streit und kleineren Handgemengen mit den Israelis, die die Schändung des historischen Ortes verhindern wollten und den Eingang in das Gebäude versperrten. Die Randgruppe tobte sich deshalb draussen auf dem Boulevard aus, wobei es vor Ort mehr Fernsehkameras, Reporter und Polizisten gab, als die eigentlichen "Gründer" des PA-Staates. Es ist allerdings wenig verwunderlich, dass ausgerechnet dieses schäbige aus dem Ausland finanzierte Puppentheater, und nicht das Volksfest in Juda-Samaria, die Aufmerksamkeit der ARD-Systemschau auf sich zog.

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