Mittwoch, 4. Mai 2011

Husseins Osama wird vom Triumpf zum Desaster

In den Augen vieler Beobachter wird es bereits zwei Tage nach dem angeblichen Liquidierungseinsatz gegen Bin Laden für das Weisse Haus immer schwieriger, seine Glaubwürdigkeit zu behaupten. Die offensichtlichen Widersprüche in den Erklärungen der US-Offiziellen über die Vorgänge in Abbottabad sind viel zu gravierend, um sie als Verschwörungstheorien abzutun und die Skeptiker zu Spinnern zu erklären. Das aus dem Weissen Haus vorgetragene Trauerspiel gipfelte gestern Abend im Eingeständnis des Sprechers des Weissen Hauses Jay Carney, der im Kreuzfeuer der Forderungen nach Beweisen für den Tod Bin Ladens bei ABC sagte: "Even I'm getting confused" ["Selbst ich komme durcheinander"]. Das Foto der Angehörigen der Mannschaft Husseins, die alle etwas gespannt anschauen, ist der bislang einzige bildliche "Beweis" für die Tötung Bin Ladens. Man hätte sich dann schon jubelnd fotografieren lassen sollen. Die wirren Erklärungen des Weissen Hauses sind umso unerklärlicher, als ja das Team von Hussein den Einsatz live verfolgt haben will - so viel kann man bei einem Kurzfilm nicht durcheinanderbringen. Aber auch hier hat CIA-Chef Panetta schon vorgesorgt: dem US-Fernsehsender PBS sagte er, es habe eine 20 bis 25 minütige "Übertragsunsstörung" gegeben, deshalb habe der US-Präsident die Tötung Bin Ladens nicht gesehen." Im Folgenden ein stichpunktartiger Überblick über einige - bisherige - Pannen des Spektakels.

1. Erst zwei Tage später stellt sich heraus, dass Bin Laden unbewaffnet war.

2. Die abstrusesten Erklärungen gibt es zum Widerstand Bin Ladens: man könne laut Jay Carney auch ohne Waffen Widerstand [gegen die Navy Seals] leisten, man habe ihm auch die Gelegenheit gegeben, sich zu ergeben. Brennan gestern: Bin Laden hat nicht geantwortet. Panetta heute beim US-Fernsehsender PBS: "Um ehrlich zu sein, ich glaube nicht, dass er viel Zeit hatte, etwas zu sagen."

3. Erst mehrere Gefangene - dann keine Gefangenen: sie wurden an die Pakistanis überstellt.  Warum die Sonderkommandos, die im höchstgefährlichen Einsatz mehrere Vertraute und Familienmitglieder Bin Ladens festgenommen haben, sie dann aber den pakistanischen Behörden übergeben haben, entzieht sich jedem Verständnis. Es mag makaber klingen, aber wenn sie die Festgenommenen mitgenommen hätten, hätte die Tochter Bin Ladens bei Al Arabia heute nicht erklären können, man habe ihren Vater erst lebend gefangen genommen und erst dann erschossen.

4. Frau als Schutzschild benutzt vs. nicht benutzt

5. Feuergefecht vs. kein Feuergefecht im Anwesen Bin Ladens

6. Es sollen jetzt 25 Elitesoldaten an dem Einsatz beteiligt gewesen sein, zuvor waren es 79. Und seien es 25 Rambos gewesen, wenn man diese Mannesstärke in Verhältnis zum zu erstürmenden Anwesen und dem Umfeld einer mit Waffen und Militärs vollgestopften Garnisonsstadt Abbottabad setzt, wäre das Kommando dann nicht leicht unterbesetzt? Die Anzahl der Hubschrauber bewegt sich auch irgendwo zwischen 2 und 4 plus eine Drohne.

Und schliesslich eine Klarstellung: es ist nicht schlecht, dass Bin Laden liquidiert worden ist - es ist schlecht, dass dies mit hoher Wahrscheinlichkeit eine gezielte Desinformation [im Volksmund Lüge genannt] ist. Sollte sich dieser Verdacht aber im Laufe der Zeit noch erhärten, birgt dies auch Chancen für die freie Welt, denn der Wahlkampfstart von Präsident Hussein für die zweite Amtszeit wäre damit gehörig misslungen.

Kommentare:

  1. Wer braucht schon einen Hussein Obama?
    Er hat Israel bisher nur Schaden gebracht.

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  2. Wem dient der Muslim und Freimaurer Obama? Klar wie sein Vorgänger der okkulten Bankerelite, das ist klar. Die Familie Bush, gute Freunde der Familie Bin Laden, die seine erste Ölfirma in Texas finanzierte und Obama tun eigentlich das was ihre Mentoren der Bilderberger Elite ihnen vorgeben. Natürlich keine Entschuldigung, aber Israel muss aufpassen dass es nicht vor deren Karren gespannt wird wenn es um Iran geht.

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