Mittwoch, 4. Mai 2011

Offener Brief an Ban ki Moon: Bibel und internationale Verträge müssen respektiert werden

Am Tag des Versöhnungsabkommens der Terroristen Gazas und Ramallahs in Kairo haben führende Vertreter israelischer Gemeinden in Juda-Samaria in einem offenen Brief vom UN-Generalsekretär Ban ki Moon die Beachtung der ewigen Nachlasses der Bibel und der internationalen Abkommen gefordert, die alle einstimmig Israel als das Land der Juden deklarieren. Wir haben nun die bei Arutz 7 veröffentlichen Auszüge des Briefes ins Deutsche übersetzt. Die Unterzeichner, unter ihnen der Vorsitzende des Gemeinderates Samarias Gerschon Mesika, die Bürgermeister von Beit El und Ariel Moshe Rosenbaum und Ron Nachman, drohen damit, Ban zu verklagen,
"sollte er die historischen und rechtlichen Aspekte, die in diesem Brief niedergeschrieben sind, weiter missachten und die ungerechte und illegale Praxis der UNO fortsetzen. Der Brief gibt Ihnen [Ban] die Gelegenheit, die Abweichung der gegenwärtigen Rechtspraxis [der UNO] vom internationalen Recht gemäss den Anforderungen an Ihr Amt zu korrigieren und somit die Massnahmen überflüssig zu machen, die unweigerlich gegen diejenigen verhängt werden, die gegen den Bund des Allmächtigen mit Abraham, Itzchak und Ja'akov vorgehen. [...] Das ganze Land Israel wurde dem jüdischen Volk gegeben, was an vielen Stellen in den Fünf Büchern Mose [Genesis 15:18-21; Deuteronomium 1:7-8] aufgezeichnet ist, die Bestandteil der christlichen Bibel und der jüdisch-christlichen Zivilisation sind. Auch der Koran [Sura 2, u. a.] ist eindeutig in der Aussage, dass das Land Israel den Juden gehört. 

Wir, die Unterzeichner, erwarten von Ihnen als Generalsekretär der Vereinten Nationen, dass Sie ihre Organisation zur Wiederherstellung des ewigen Rechts des jüdischen Volkes als Souverän über alle Teile des Landes Israel führen, und besonders über diejenigen Gebiete Judas-Samarias, für die die irreführende Bezeichnung "Westjordanland" eingeführt worden ist, die zwischen 1948 und 1967 illegal durch das Königreich Jordanien besetzt und im Juni 1967 von Israel befreit wurden. In der neuesten Geschichte wird das Recht des jüdischen Volkes auf das gesamte Land Israel unter anderem in der Balfour Declaration von 1917, die zum Bestandteil der Satzung des Völkerbundes, der Vorgängerorganisation der UNO, wurde, in der Konferenz von Sanremo von 1920 und im französisch-britischen Grenzziehungsvertrag 1920 ["Franco-British boundary agreement"] von 1920 verbrieft. Die Bezeichnung Judas und Samarias als "besetzte palästinensische Gebiete" ungeachtet der Tatsachen, dass sie von illegaler jordanischer Besatzung im Sechs-Tage-Krieg 1967 befreit wurden [und mit Jordanien ein Friedensvertrag abgeschlossen worden ist, Red.] verschleiert den wahren rechtlichen Status dieser Gebiete und fügt dem jüdischen Volk ungerechtfertigtes Leid zu. 
Der UN-Teilungsplan von 1947 missachtete den Artikel 80 der UNO-Charta, stellte zudem eine unverbindliche Empfehlung dar und wurde von der arabischen Liga abgelehnt, was sich in ihrem Angriffskrieg gegen Israel unmittelbar nach seiner Wiedergründung äusserte. Die Teilung Israels war deshalb nie legal, hatte nie einen verbindlichen Charakter, ist seit 63 Jahren tot und kann nicht reetabliert werden. Es ist längst überfällig für die UNO, im Einklang mit Art. 80 der UNO-Charta die Souveränität des jüdischen Volkes im gesamten Land Israel anzuerkennen."

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