Mittwoch, 4. Mai 2011

Tag der terroristischen Einheit

Terrorgrössen Haniyah, Abbas in Kairo
Nach der Beendigung der "Staatstrauer" um den "heiligen arabischen Krieger" Osama Bin Laden in Gaza haben sich heute in Kairo die Anführer der in Israel operierenden arabischen Terrorgruppen zur feierlichen Unterzeichnung eines Versöhnungsabkommens versammelt, darunter die "Schwergewichte" der Fath und der Hamas, sowie die Vertreter der "demokratischen Volksfront zur Befreiung Palästinas", der "Volkswiderstandskomitees" und anderer kleinerer Terrorfraktionen. Die Entwurfsfassung des Vertrages ist bereits gestern unterzeichnet worden. Um Missverständnissen über den Charakter der künftigen "palästinensischen" Einheitsregierung schon im Vorfeld vorzubeugen, hat heute einer der Hamas-Oberen Mahmud as-Sahar gegenüber der Al Jazeera erklärt, dass "Palästina das allah gewidmete Land der Waqf" sei, und dass man das Anrecht "der Polen und Äthiopier" - gemeint sind Juden, die aus diesen Ländern zurückgekehrt sind, aber hier als Sammelbezeichnung für alle Juden - auf dieses Land nicht akzeptiere. Er unterstrich nochmals, dass die "islamische Widerstandsbewegung" [Hamas] Israel "nie" anerkennen werde. Man sei zwar bereit, Verhandlungen über sekundäre Fragen wie den Gefangenenaustausch zu führen, diese seien aber ein "Mittel zum Zweck". Der Zweck der Hamas ist wohlbekannt. Wohin die Reise geht, zeigt auch die Tatsache, dass unmittelbar vor Beginn der Zeremonie in Kairo die in Gaza herrschende Hamas-Miliz einen Bewohner der Enklave hingerichtet hat. Er soll mit Israel zusammengearbeitet haben. Darüber berichtet Kol Israel. Darüber hinaus haben die "Al Aksa-Märtyrerbrigaden" der "gemässigten" Fath heute ganz offiziell ihre Bestürzung über den Tod "des heiligen Märtyrers" Osama Bin Laden ausgedrückt und hinzugefügt, dass ihr Jihad weiter gehen werde.

Abbas-Sprecher Nabil Schaat hat seinerseits in Richtung des Nahost-Quartetts erklärt, es sei "unlogisch und sinnlos", von der Hamas die Erfüllung seiner Bedingungen - die Anerkennung Israels, die Einhaltung früherer Verträge, die offizielle Absage an den Terror - zu fordern. "Das Versprechen der Hamas, keine Gewalt auszuüben, muss genügen", so Schaat.
Zur Terroristenfete in Kairo sind auch drei arabische Knessetabgeordnete eingeladen worden: die MKs Ahmed Tibi, Taleb el Sana und Muhammad Barakei. MK Jakov Katz [ Ihud Leumi - Nationale Union] hat vom Parlamentspräsidenten Rivlin ein Einschreiten gefordert. "Es ist unglaublich, dass am Vorabend des Unanhängigkeitstages, an dem Israel den 63 Jahrestag seiner Wiedergründung feiert, die Abgeordneten der Knesset offen Mörder und Terrorhelfer unterstützen", erklärte Katz. Es sind allerdings keine Meldungen über Sanktionen, z. B. das Verbot der Wiedereinreise, gegen die arabischen MKs eingegangen.
Wie die Zeitung Israel ha'Jom heute berichtet, hat sich die Position der USA gegenüber dem Einigungsvertrag der Terrorfraktionen in den letzten zwei Tagen grundsätzlich verändert. Keine Positionen und Äusserungen der Hamas haben die US-Regierung davon abgehalten, auf Israel Druck auszuüben, mit der neuen Einheitsregierung zu verhandeln. Doch nach der aufrichtigen Bestürzung der Hamas über die Tötung des "heiligen" Osama Bin Laden hat sich der Ton der Hussein-Administration gegenüber den Terroristen verändert. Nicht die andauernden Angriffe der Terroristen gegen israelische Zivilisten und die grausigen Morde der letzten Zeit, sondern die Tatsache, dass die Hamas es gewagt hat, die Feier des US-Präsidenten zu beflecken, hat Washington dazu bewogen, mehr Verständnis für die israelische Position zu zeigen.
Heute tritt PM Netanjahu seine Reise nach London und Paris an, um Cameron und Sarkozy über das wahre Gesicht der künftigen PA-Regierung aufzuklären. Der britische Aussenminister Hague hatte sich gestern schon beeilt, die Einigung zwischen der Fath und der Hamas zu begrüssen, völlig ungeachtet der Tatsache, dass die Hamas in der EU offiziell als Terrororganisation eingetragen ist. Dagegen hat Berlin jede Zusammenarbeit mit den Terroristen abgelehnt.

1 Kommentar:

  1. Es kann nur eine Antwort auf den Schulterschluß dieser Terrororganisationen geben - Die sofortige Anektion Judeas und Samarias, sowie Ostjerusalem.
    Zudem ist die Situation für uns in Europa durch Erstarken des Islamfaschismus und der allgemein böswilligen Haltung gegenüber Juden, Schwierig geworden.
    Ich denke nun ernsthaft über eine Aliyah nach. Viele meiner Freunde und Verwandten tun dies ebenfalls. Dazu brauchen wir Platz zum Siedeln.

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