Sonntag, 15. Mai 2011

Terroranschlag in Tel Aviv, Provokationen im Norden

Foto eines Augenzeugen
Die arabische "Nakba" hat mit einem Terrorakt begonnen: am Vormittag fuhr ein 22 jähriger Araber aus Kfar Kassem [Kafr Qasim] mit einem schweren Iveco-Laster wahllos Fussgänger an und rammte fahrende und geparkte Fahrzeuge und alles Lebende, was sich ihm in den Weg stellte. Der Anschlag ereignete sich auf der Bar-Lev-Strasse im Tel Aviver Stadtteil ha'Tikvah. Ein Autofahrer, der dem Zusammenstoss mit dem Laster nicht ausweichen konnte, ist tot, mindestens 16 Menschen sind verletzt, berichtet Kol Israel. Das Ziel des Mörders was es offenbar, in einen Schulhof hineinzufahren, die Einfahrt war zu dem Zeitpunkt aber durch einen Buss versperrt, mit dem er zusammenstiess und so zum Stillstand kam. Danach sprang er aus dem Laster und ging nach Augenzeugenberichten mit antisemitischem Geschrei mit einem abgebrochenen Stossdämpferteil auf die Fussgänger los. Als er zu fliehen versuchte, wurde jedoch von Fussgängern überwältigt. Die Polizei vernimmt ihn und einen Komplizen. Nach Angaben der Polizei ist die Hauptermittlungsrichtung ein Terroranschlag.

Die Situation an der Grenze zum Libanon bleibt explosiv, tausende Araber versuchten auf ihrem "Marsch auf Israel" offenbar, die Grenze zu durchbrechen, die Zahal hat das Gebiet entlang der Libanon-Grenze zur militärischen Sperrzone erklärt, die Bewohner des Moschavs Avivim an der Nordgrenze berichten von Schüssen, wobei unklar ist, ob die libanesische Armee oder die UNIFIL schiesst, um den Mob zurückzudrängen. Die Zahal hat die Hisbollah wiederholt vor Provokationen gewarnt. Arutz 7 hat soeben gemeldet, dass in der Ortschaft Madsch al Schamsa auf den Golanhöhen auf die Besucher eines kleinen Klinikums geschossen wurde, Augenzeugen berichten, dass die Schüsse entweder aus Syrien, jedenfalls aus der syrischen Richtung kamen. Bislang gibt es keine Einzelheiten zum Zwischenfall, die Polizei hat das Gebiet weiträumig abgesperrt.
Die wöchentliche Kabinettssitzung hat PM Netanjahu mit der Erklärung eröffnet, dass die in Israel lebenden Araber keinen Grund haben, "Nakba" zu begehen. "In der gesamten Region, von Nordafrika bis zum Nahen Osten, werden nur in Israel die Menschenrechte beachtet, darunter auch die Rechte der arabischen Bürger Israels", erklärte der Premier.

1 Kommentar:

  1. Haltet Stand !
    Wir beten für unsere Soldaten/innen und ganz Israel!

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