Freitag, 11. November 2016

Stunde Null nach dem Linksliberalismus: Donald Trump

Der "kleine Mann", der Durchschnittsamerikaner der fuer Donald Trump gestimmt hat, ist so klein geworden weil die Hoehe, aus der das abgehobene linksliberale Establishment seit Jahrzehnten auf ihn herabgesieht, so immens geworden ist: Es hat ihn samt seiner erbaermlichen Wirklichkeit, und seinem Leiden darin, nicht mehr gesehen, oder sehen wollen. Und alles was er eigentlich will ist ein Leben ohne Angst: vor Terror, unkontrollierter Infiltration durch Drogenkriminelle dort, Jihaddisten hier, vor Armut, Perspektivlosigkeit und vor der Zukunft. Der Waehler von Donald Trump will die Verleugnung von Tradition, die Nivellierung von Werten, die Verharmlosung und Verschleierung des Boesen, den unkontrollierten Zustrom von Traegern inhumaner, barbarischer Sitten nicht mehr stillschweigend beobachten.

Diese existentiellen Probleme haben die Maechtigen im Kapitol und dem Weissen Haus ueber Jahrzehnte nicht gesehen und unter Praesident Hussein Obama auch ganz offen nicht sehen wollen, das sind die Probleme der kleinen Leute, nicht ihre Probleme, sie sind fuer sie theoretisch-nebuloes und weit weg. Und dieses Leiden ist genuso weit weg vom Kanzleramt und dem Bundestag, dem Elysee-Palast, dem haesslichen, unuebersichtlichen bruesseler Institutionenmonster und vielen anderen europaeischen Machtzentren, die ihre Voelker vergessen haben. Die arrogante eurabische Elite faengt ganz sicher an zu begreifen, dass fuer sie ein Countdown begonnen hat, sie wird nervoes und sollte es sein. Sie hat am 8. November gesehen, dass die Sombierung der Bevoelkerung durch ihre Medien bewiesenermassen nicht mehr funktioniert, und ein anderes wirksameres Instrument zum Machterhalt hat sie nicht zur Hand.

Ein anderes Unheil unserer Zeit, der globalisierte Feminismus, eine  Gleichstellungsbewegung in seinen Anfaengen, ist laengst in einen agressiven Chauvinismus und Sexismus frustrierter Frauen abgeglitten und moechte a priori alles verunglimpfen und zermalmen was maennlich ist oder sein koennte. Hand in Hand mit der Umwandlung zur Norm und medialer Celebrierung widernatuerlicher Erscheinungen und Lebensformen der LGBT. Die einen duerfen diese Perversitaet oeffentlich und offensiv ausleben, die anderen dies aber nicht fuer wiederlich und pervers erklaeren, und das schon gar nicht oeffentlich aeussern. Man wird dann in die marginale Ecke gestellt. Das Marginale ist zur Norm und das Normative ist Marginal geworden. Viel zu viele, Maenner und Frauen, sind von dieser linksliberal verordneten Wirklichkeit laengst angeekelt.

Das rhetorisch brillante, stimmige, pathetische - billge und durch und durch verlogene Gerede Clintons um die Sorge um das Wohl der kleinen Leute wollten diese dem linksliberalen Kartell von Politik und Medien nicht schon wieder abnehmen. Dazu noch die Perspektive einer "Erbdemokratie", in der ein maechtiger Familienclan die hoechste Staatsmacht innerhalb der Familie weiterreicht, was mit dem gesunden Demokratieverstaendnis schwer in Einklang zu bringen ist. Zumal die Staffel auch noch an Hillary Clinton, die  personifizierte Korruption, haette gehen koennen, mit kalten Augen und ueberheblichem frostigen Blick ueber die Koepfe der Menge hinweg, ihrer eigenen Menge. Der Kampf zwischen Clinton und Trump war eine Schlacht eines abgeklaerten robusten Politroboters und eines Outsiders von jenseits des Systems, eines Menschen der auch mal dummes Zeug von sich gibt und ungehoerig schimpft, und zumindest schon deshalb sympathischer ist.

Der exzentrische Immobilienmogul und Multimillionaer Donald J. Trump, mit seiner Unbeholfenheit vor dem politischen Rampenlicht, peinlichen Patzern, dummen Spruechen eines pubertierenden 16-jaehrigen, ja auch seinen Millionen, die er verdient und nicht von den Goennern aus Katar und Co wie die Clinton Foundation ueberwiesen bekommt, selbst seinen moeglicherweise dem Fiskus vorenthaltenen Steuern - dieser Donald Trump ist dem Volk viel naeher gewesen als jeder sterile Repraesentant des fernen, im eigenen Saft verwesenden linksliberalen Establishments, das sein Land ueber Jahrzehnte so straeflich vernachlaessigt hat und sicherlich so weiter machen wuerde.

An der Bevorzugung Trumps konnte selbst das stramme wortgewaltige Kartell linker Lynchmedien und gutbezahlter journalistischer Kettenhunde, die nicht muede wurden jeden Tag aufs Neue wie eine Schar Ratten den alten Loewen anzugreifen, nichts aendern. Ebensowenig  die taeglich wie Pilze nach dem Regen auftauchenden und saftig praesentierten "Opfer sexueller Belaestigung" durch Trump, wie auch die schaebige linke Elite selbst, die fest damit gerechnet hatte mit seinem peinlichen Spruch vor 12 Jahren ihr Negative Campaining gegen Trump beim Waehler durchdruecken zu koennen. Nichts genuetzt haben auch die bestellten Umfragen, die Trump mit erstaunlicher Nachhaltigkeit Erfolgswahrscheintlichkeiten im Promillenbereich attestierten. Donald Trump ist nicht umgefallen und nicht eingeknickt, er ist am naechsten Tag in die zweite Debatte gegangen und dort seinen Mann gestanden, und gar nicht so uebel. Im Stich gelassen selbst von einer ganzen Reihe seiner anfaenglichen Unterstuetzer aus dem republikanischen Establishment, wie ein Pferd auf das es sich nicht zu setzen lohnt. Er hat bis zuletzt gekaempft angetrieben vom Glauben, das er trotz des breiten Medienboykotts und brutalen medialen Mobbings von den Menschen da draussen gehoert und richtig verstanden werde. Und das wurde er.

Die Dialektik der westlichen Demokratien ist an dem Punkt angelangt an dem sich die Demokratie, unsere heilige Kuh, mit ihren eigenen Mitteln, der verabsolutierten Toleranz, zerstoert. Der 8. November 2016 hat den Anfang vom Ende der linksliberalen Schaendung und Verwuestung westlicher Gesellschaften, der juedisch-christlichen Tradition und Kultur eingelaeutet, es ist das Ende der falsch verstandenen, beliebigen, suizidalen Demokratie. Die selbstherrlilche politisch korrekte und volksfremnde politische Elite hat ihre Gesellschaften in die Stunde Null regiert. Und sie kann und wird es nicht sein, die die westlichen Gesellschaften wieder aufbaut - das werden die anderen politischen Kraefte tun, die sie herablassend und mangels an Argumenten zur inhaltlichen Auseinandersetzung als "Populisten" abstempelt. Und an jedem moeglichen Wahltag muessen auch die Waehler in Europa die Chance wahrnehmen, das boesartige Geschwuelst der volksfeindlichen politischen Klasse aus der Macht herauszuoperieren - und sich ihre geschundenen Laender zurueckholen.

Wir schulden Trump Zeit sich zu bewaehren und an den eigenen Versprechen und Vorhaben messen zu lassen. Das ist das wozu sich die hysterische und in weiten Teilen gewaltbereite Linke Internationale - man sehe sich nur die "Proteste", also Gewaltorgien von Linksradikalen in vielen amerikanischen Staedten nach dem Trump-Sieg an -  und ihre Linksmedien auch Tage nach seinem phaenomenalen Sieg nicht durchringen koennen. Trump kennt das politische Geschaeft viel weniger als sein eigenes, zu euphorisch sollte man nicht sein. Aber allein aufgrund des von ihm Gesagten, zur Sprache gebrachten ist der 8. November 2016 ein guter Tag fuer Israel, fuer die USA, und es gibt Hoffnung fuer Europa. Die Welt ist durch den Sieg von Donald Trump ein besserer Ort geworden.

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